Der heutige Server Save bringt mehrere Fehlerbehebungen für Tibia, darunter Änderungen am Bossraum von Moonsnow Magnolia, den Devoted Radiant Zealots, dem Loot Analyser und weitere kleinere Korrekturen.
TIBIA — Nicht jede Gefahr verschwindet, sobald die letzte Kreatur gefallen ist.
Abenteurer, die aus dem Bossraum von Moonsnow Magnolia zurückkehrten, mussten diese Erfahrung auf die unangenehme Art machen. Berichte aus dem Gebiet wiesen auf ein ungewöhnliches Problem während der zweiten Phase der Begegnung hin: Das Verlassen der Kammer konnte eine übermäßige Anzahl von Monstern auslösen und aus einem ohnehin gefährlichen Rückzug eine noch größere Bedrohung machen.
Dieses Problem gehört nun der Vergangenheit an.
Eine Tür war nicht immer das Ende
Die zweite Phase der Begegnung mit Moonsnow Magnolia sollte eigentlich schon gefährlich genug sein.
Doch zwischen den Kreaturen innerhalb eines Bossraums gegenüberzustehen und festzustellen, dass der Raum seine Arbeit praktisch fortsetzt, obwohl man ihn längst verlassen hat, besteht ein erheblicher Unterschied.
Besonders für Abenteurer, die versuchten, der Kammer zu entkommen, konnte diese Unterscheidung entscheidend sein. Unter bestimmten Umständen führte das Verlassen des Raumes zu einem ungewöhnlich starken Zustrom von Monstern und konnte damit auch die Welt selbst unnötig belasten.
Die Kammer sollte nun deutlich weniger Interesse daran haben, diejenigen weiterzuverfolgen, die ihr bereits entkommen sind.
Selbst heiliger Eifer kennt Grenzen
An anderer Stelle wurde eine weitere ungewöhnliche Situation behoben.
Die Devoted Radiant Zealots erwiesen sich offenbar als überraschend widerstandsfähig gegen eine Aufgabe, die erfahrenen Zauberwirkern eigentlich vertraut sein sollte: das Entfernen von Magic Walls und Wild Growth.
Für Abenteurer, die während eines Kampfes auf die Veränderung des Schlachtfelds angewiesen sind, sind solche Hindernisse weit mehr als bloße Dekoration. Eine Wand an der falschen Stelle kann ein Team trennen, einen Fluchtweg versperren oder den Ausgang eines Kampfes vollständig verändern.
Die Zealots können nun wieder wie vorgesehen mit diesen magischen Barrieren umgehen.
Die kleinen Dinge, die Abenteurern auffallen
Nicht jedes heute behobene Problem hatte mit Monstern zu tun.
Der Loot Analyser hatte sich eine etwas unglückliche Angewohnheit zugelegt: Er erinnerte sich länger als vorgesehen an Gold und zeigte teilweise noch Gold an, das bereits mehr als eine Stunde zuvor erbeutet worden war.
Auch das durch Magic Shield verbrauchte Mana erschien gelegentlich in einem ungewöhnlichen Farbton. Und selbst die Tibianischen Foren hatten mit einem kleinen architektonischen Problem zu kämpfen: Aufeinanderfolgende Zitate konnten dazu führen, dass ältere Beiträge innerhalb der Diskussion nach unten verschoben wurden.
Keines dieser Probleme dürfte einen Abenteurer dazu gebracht haben, zum nächsten Tempel zu rennen.
Zusammen gehören sie jedoch zu jener Sorte kleiner Unvollkommenheiten, die irgendwann einfach nicht mehr zu übersehen sind.
Auch Karten, NPCs, grafische Elemente, Darstellungsfehler und Tippfehler wurden im Rahmen der aktuellen Korrekturrunde überarbeitet.
Ein ruhigerer Tag liegt vor uns
Keine großen Invasionen sind anzukündigen. Kein neues Monster ist aus der Wildnis hervorgebrochen. Keine Stadtmauer ist gefallen.
Stattdessen ging es heute um all die Dinge, die eigentlich anders hätten funktionieren sollen – es aber nicht taten.
Ein Bossraum, der sich benimmt.
Ein Zealot, der den Weg freimacht.
Eine Beuteaufzeichnung, die weiß, wann sie etwas vergessen sollte.
Ein Schild, das den Mana-Verbrauch korrekt darstellt.
Vielleicht ist genau das die beste Art von Nachricht für einen Abenteurer.
Nichts Dramatisches ist passiert.
Und nach dem heutigen Server Save ist genau das der Sinn der Sache.
Die vollständige Liste aller behobenen Fehler und Änderungen findet ihr in der offiziellen Ankündigung auf Tibia.com.
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