Braindeath ist heute das geboostete Wesen, während Blight Mariner als geboosteter Boss auf seine Herausforderer wartet.
YALAHAR — Unter den Straßen der Stadt scheint sich etwas verändert zu haben.
Die vertraute Ruhe der alten Viertel wird heute vom Lärm der Abenteurer unterbrochen, die sich in Gegenden vorwagen, die viele lieber meiden würden. Tief unter Yalahar sind die Braindeaths erneut zu einem besonders begehrten Ziel für jene geworden, die bereit sind, in die dunkleren Winkel der Stadt hinabzusteigen.
Der Grund ist schnell erklärt.
Ihre Zahl hat Aufmerksamkeit erregt.
Unter der Stadt der Toten
Erfahrene Jäger wissen, dass es mehrere Orte gibt, an denen man Braindeaths antreffen kann. Kaum ein Name ist jedoch so eng mit den Kreaturen verbunden wie Yalahar.
Das Cemetery Quarter der Stadt gehört seit Langem zu den bekannten Jagdgebieten für diese Wesen. Weitere Exemplare finden sich unter anderem in den Bonelord-Höhlen rund um Liberty Bay.
Für die Bewohner oberhalb dieser Gebiete ist das alles wenig beruhigend.
Die Kreaturen unter Yalahar waren noch nie dafür bekannt, die Atmosphäre der Stadt angenehmer zu machen. Heute sorgen sie allerdings nicht dafür, dass die Menschen davonlaufen – vielmehr locken sie zusätzliche Jäger an.
Manche kommen wegen ihres Bestiariums.
Andere interessieren sich für das, was die Kreaturen zurücklassen.
So oder so könnten die Straßen über ihnen heute ruhiger sein als die Tunnel darunter.
Etwas regt sich in Venore
Weit entfernt von Yalahar haben sich unterdessen andere Abenteurer auf ein völlig anderes Ziel vorbereitet.
In den Gewässern rund um Venore verbirgt sich das Versteck des Blight Mariner, eines Archfoes, dessen Auftauchen weder bei Seeleuten noch bei anderen Menschen, die das Pech haben, seinen Weg zu kreuzen, sonderlich willkommen ist.
Die Kreatur steht in Verbindung mit der Between the Lines Quest und wartet in einem Bossraum in Venore.
Wer die Kammer betritt, könnte schnell feststellen, dass der Kampf nicht ganz so unkompliziert ist, wie er zunächst aussieht.
Drei Drowned Deck Hands warten bereits auf die Eindringlinge.
Und sie sind nicht bloß dort, damit der Raum bewohnt aussieht.
Die Mannschaft, die nicht liegen bleiben will
Der Blight Mariner pflegt eine ungewöhnliche Beziehung zu seiner Mannschaft.
Solange sich die Drowned Deck Hands im Raum befinden, können Angriffe auf ihren Kapitän dessen Gesundheit tatsächlich wiederherstellen. Die vernünftigste Vorgehensweise besteht daher nicht unbedingt darin, zuerst auf die größte Kreatur einzuschlagen.
Manchmal ist es in Tibia genau die kleinste Bedrohung im Raum, die zuerst verschwinden muss.
Und wenig ist frustrierender, als einen hart erkämpften Sieg wieder aus den Händen gleiten zu sehen, weil jemand beschlossen hat, die Mannschaft zu ignorieren.
Noch unangenehmer wird der Kampf, sobald Blight Spitters in der Kammer auftauchen.
Der Mariner selbst scheint unterdessen wenig Interesse an Verhandlungen zu haben.
Zwei Jagden, zwei völlig unterschiedliche Wege
In Yalahar steigen Jäger unter die Stadt hinab, auf der Suche nach Kreaturen, deren Erscheinung geradezu in die vergessenen Winkel der Welt zu gehören scheint.
In Venore bereiten sich andere darauf vor, einem Kapitän gegenüberzutreten, der offenbar beschlossen hat, seine gesamte Mannschaft auf eine letzte Reise mitzunehmen.
Die eine Jagd führt tief unter die Erde.
Die andere führt in eine Kammer, aus der es vermutlich nur einen wirklich vernünftigen Weg zurück gibt.
Für die heutigen Jäger hält Tibia zwei sehr unterschiedliche Ziele bereit.
Wer nach Yalahar aufbricht, sollte auf die Schatten unter der Stadt achten. Wer nach Venore segelt, sollte seine Augen auf die Mannschaft richten.
Der heutige Tag gehört den Braindeaths und dem Blight Mariner.
Ob er auch den Jägern gehört, ist eine andere Frage.
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